zwei Freunde Kunsttherapie zarte Pflänzchen das „Blaue Haus“ Emil Molt Akademie Eurythmiemärchen: Tochter des Sultas Sonnenkinder Die Clowns von Molto Vitale … Anatevka, Klassenspiel der 8. Klasse Schulgarten

Tag der offenen Tür Sa. 7. Oktober 2017 | 17.09.2017

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Wilkommen in der Emil Molt Schule, 
Freie Waldorfschule Berlin

An unserem Tag der offenen Tür bieten wir Ihnen:

Einblicke in den Unterricht, Schulführungen, Gesprächskreis „Was ist Waldorfpädagogik?“, Mitmachaktivitäten, Infostände,
„Kalif Storch“ von Wilhelm Hauff (Eurythmie 11. Klasse).

Außerdem:
Speisen und Getränke auf dem Schulhof gegen Spende.

Informationsstände zu den Themen:
Schule, Hort, Kindergarten, Akademie, Selbstverwaltung, Bereich für Entwicklungsförderung, im Roten Haus sowie auf dem Schulhof.
Die Kollegen der einzelnen Fachbereiche beantworten gerne Ihre Fragen.

Zum Programm

 

 

Herzlich Willkommen! | 09.09.2017

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Wir begrüßen unsere Schulzwerge und Erstklässler! Herzlich Willkommen!

Zirkus Molto Vitale | 07.09.2017

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Liebe Schulgemeinschaft, die Termine für die Zirkuswoche 2017 stehen nun fest. Karten bitte per E-Mail vorbestellen unter info@moltovitale.de. Da wir keinen Eintritt verlangen, erbitten wir eine kleine Spende nach Ihrem Ermessen. Freuen Sie sich wieder auf ein buntes und umfangreiches Programm.

Termine:
Do. 14.09 2017
18:00 Uhr

Fr. 15.09.2017
15:00 Uhr & 18:30 Uhr

Sa. 16.09.2015
11:00 Uhr & 16:00 Uhr

Die Zirkus AG der „Emil Molt Schule“ – eine freie Waldorfschule in Berlin- Zehlendorf – lebt durch die andauernde Initiativkraft der Gründungslehrerin und des Hausmeisters. Das Zirkusprojekt besteht seit dem Jahre 2000. Mittlerweile wird es unterstützt durch Eltern und ältere SchülerInnen, die wöchentlich ca. 2-4 Stunden ehrenamtlich mit den Kindern üben. >> ich will mehr wissen

Brennnesseln, Indigo und Läusepanzer | 31.08.2017

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Am ersten Ferienwochenende lud Frau Quasem die Eltern ein, die Wolle für den Handarbeitsunterricht des kommenden Schuljahres mit natürlichen Farben zu färben

Was haben Birkenblätter, Brennesseln, Läusepanzer, Wurzelstückchen (Krapp) und Curcumapulver, Indigopulver, Pottasche und Ammoniak gemeinsam? Und was haben sie obendrein mit unserer Schule zu tun?!

Die Fäden liefen zusammen am ersten Ferienwochenende der Sommerferien, und es war die Handarbeitslehrerin Mariam Quasem, die jene buchstäblich zusammenhielt. Über 10 kg naturweiße Wolle standen bereit, genug also für über 100 Knäuel. Auch ein Sammelsurium mehrerer großer Einkochtöpfe, Wasserkocher, eine Wäscheschleuder sowie unzählige Schüsseln, Siebe, Kochlöffel und anderes mehr hatte Frau Quasem zusammengetragen. Über mehrere Tage hat sie Wolle mit Beize vorbehandelt, Färbemittel vorbereitet und eingeweicht, organisiert und vieles bedacht. Sogar für ein kleines, liebevoll angerichtetes Buffet für das leibliche Wohl war gesorgt.

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Zusammen mit dem sachkundigen Färbekonzept und ihrer Begeisterung ergab dies beste Voraussetzungen für ein produktives und fröhliches Miteinander, dessen Ergebnis zahlreiche Stränge Wolle in 25 Farbtönen sich sehen lassen kann. Am ersten Tag standen gelbe und rote Färbungen im Vordergrund; am Samstag kam die Küpenfärbung mit Indigo hinzu. Und die wohl beruhigendste Erkenntnis des Wochendendes war: Es wurde keiner Cochenille-Laus zur Gewinnung des fast purpurroten Farbstoffes ein Haar gekrümmt – die Läuse werfen ihren Panzer von selbst ab. Wir danken Frau Quasem für diese – im wahrsten Sinne – wunderschöne Erfahrung und für ihr Engagement! Den Schülerinnen und Schülern wünschen wir im kommenden Schuljahr ebenso große Freude beim Verarbeiten, wie wir sie beim Färben hatten!

Katharina Becker

Eurythmiemärchen: Kalif Storch am 7.10.2017 | 06.07.2017

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Die 11. Klasse führt am 7.10.2017 zum „Tag der offenen Tür“ das Eurythmiemärchen „Kalif Storch“ auf. Das Märchen ist auch im Rahmen der Berliner Märchentage am 9.11.2017 um 19:00Uhr zu sehen.

Robin Hood | 13.05.2017

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Klassenspiel der 6. Klasse in englischer Sprache am 19.05.2017 um 17:00 Uhr.

Stolpersteine: Die fünf Jungen vom Haus Kinderschutz | 22.03.2017

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Im Nationalsozialismus wurden Kinder- und Jugendheime zu Orten der – gnadenlosen – rassistischen Auslese und Ausmerze. Im Frühjahr 1944 wurden fünf Kinder mit einem jüdischen Elternteil aus dem Haus Kinderschutz in die hessische Landesheil- und Erziehungsanstalt Hadamar gebracht und dort ermordet. Die Kinder hießen Peter  Widetzky, Rudolf Langen, Klaus Friedländer, Gerhard Kopper und Horst Spieler. Die Hintergründe dieser Tat und das Schicksal der „fünf Jungen vom Haus Kinderschutz“ wird im Vortrag nachgezeichnet.
Im Anschluss an die Veranstaltung findet die Verlegung der Stolpersteine zur Erinnerung an die ermordeten Jungen vor dem ehemaligen Haus Kinderschutz (Claszeile 57) statt.
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Mittwoch, 29. März 2017, 10 Uhr
Emil-Molt-Schule
Claszeile 60, 14165 Berlin
Eingang Adolfstraße 17-19
Eintritt frei
Veranstalter: Kulturamt Steglitz-Zehlendorf,
Emil-Molt-Schule, Heimatverein Zehlendorf e.V.,
Evangelischer Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf

Unser Martinsmarkt 2016 – 40 Jähriges Jubiläum | 18.05.2016

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40 Jahre Martinsmarkt in der Emil Molt Schule

Wie viele sicherlich wissen, entsteht dieser Martinsmarkt jedes Jahr am ersten Samstag nach dem Martinstag (11.11.) mit allen Kräften der Schulgemeinschaft. Es wird kein Catering-Service bestellt, auch kein Animateur. Vielmehr werden eigene Ideen, Kreativität, viel Organisation und Arbeit in diese Veranstaltung eingebracht.

So werden die Eröffnung und der musikalische Auftakt jedes Jahr meistens von der 4. Klasse dargeboten.

 

 

Das Martinsfest hat sich aus alter Tradition entwickelt. Das Martinsbrauchtum beinhaltet dabei immer noch die christliche Botschaft:
Der Heilige Martin von Tours, der das Reich der Franken und die von ihnen besiedelten Gebiete geprägt hat, war in der lateinischen Kirche der erste, der den Grad der Heiligkeit nicht durch seinen heldenhaften Tod als Märtyrer, sondern durch sein heroisches Leben erreichte

Eines Tages, mitten im Winter, der derart hart war, dass viele Menschen der strengen Kälte zum Opfer fielen, begegnete Martin am Stadttor von Amiens (civitas Ambianensium) einem armen, unbekleideten Mann. Martin selbst trug außer seinen Waffen und seinem Militärmantel nichts bei sich. Als der Bedauernswerte nun die Vorübergehenden bat, sie möchten sich seiner Erbarmen, diese jedoch an dem armen Mann vorübergingen, verstand Martin, vom Geist Gottes erfüllt, dass der Bettler ihm zugewiesen sei, da die anderen Menschen kein Erbarmen zeigten. Aber was sollte er tun? Außer seinem Militärmantel, den er trug, besaß er nichts, hatte er doch schon, was er sonst besessen hatte, für eine ähnliche barmherzige Tat verwendet. Deshalb fasste er sein Schwert, mit dem er gegürtet war, teilte den Mantel in der Mitte entzwei und gab die eine Hälfte dem Armen, mit der anderen Hälfte bekleidete er sich.

 Wer teilt, gewinnt, es wird hell und warm, Geborgenheit und Gemeinschaftsgeist können entstehen.

Es handelt sich nicht nur um ein Schulfest, vielmehr werden auch Einnahmen erzielt, die jedes Jahr hälftig bedürftigen sozialen und waldorfnahen Einrichtungen auf der ganzen Welt und auch unserer Schule zu Gute kommen.

In diesem Sinne bietet Ihnen unser Martinsmarkt auch nach 40 Jahren am Samstag, 12.11.2016 ab 11.00 Uhr vielfältige traditionelle und lieb gewonnene Stände und Aktivitäten (Schiffchenblasen, herbstliches Basteln, Himmelsbäckerei, Kinderkaufhaus…), aber auch andere Attraktionen wie das Puppentheater.

Kulinarisch werden im Saalcafé im roten Haus neben den selbstgebackenen Kuchen auch herzhafte Leckereien der Elternschaft angeboten. Hier trifft sich Jung und Alt. Auf dem Schulhof bietet sich die Möglichkeit die köstliche Pizza „Emilio Molto“ aus dem schuleigenen Steinofen oder die herrliche Herbstsuppe der Schulküche zu genießen, das Markttreiben zu genießen oder den Kindern vorm gelben Haus beim Kerzen ziehen zuzuschauen.

Den Ausklang bildet das gemeinsame Singen bei beginnender Dunkelheit kurz vor 17.00 Uhr auf dem Schulhof.

Vielen Dank dabei auch den vielen, vielen Helfer, die diesen Markt möglich machen und Ihnen auch noch den ganzen Tag tatkräftig zur Verfügung stehen, so dass ich Sie hier begrüßen kann!

Emil Molt Schule , Claszeile 60 – 66 , 14165 Berlin.

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Am 8. Oktober 2016 öffnen wir die Türen für alle Interessierten! | 04.04.2016

Blaue Haus Emil Molt Schule © Melanie Läge

Die Emil Molt Schule in der Claszeile 60 öffnet ihre Tore zum Tag der offenen Tür.

Am 8. Oktober 2016 können Sie von 10-13.30 Uhr unsere Schule besuchen, sich die Räumlichkeiten anschauen und sich einen ersten Eindruck in das Unterrichtsgeschehen einiger Klassenstufen verschaffen. Lehrer und Schüler bieten Schulführungen an. In der öffentlichen Monatsfeier werden verschiedene Inhalte des Unterrichts dargeboten. Wer sich noch genauer informieren möchte, kann dies in einem Gesprächskreis zur Waldorfpädagogik oder bei den Lehrern direkt in einem persönlichen Gespräch tun. Die Kinder sind herzlich eingeladen am Mitmachzirkus (Turnhalle, Rotes Haus), Schnupperkurs Eurythmie (1. OG Rotes Haus) und Instrumentenkarussell (1. OG, Rotes Haus) teil zu nehmen. Informieren Sie sich auch über den Emil Molt Kindergarten und die Emil Molt Akademie sowie unseren Hort. Wir freuen uns auf Sie am 8. Oktober von 10-13.30 Uhr (Emil Molt Schule, Claszeile 60, 14165 Berlin).

Warum bist Du Romeo? – Klassenspiel der 12. Klasse | 26.11.2014

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Sarajevo 1992: Eine bunt gemischte Theatergruppe versucht trotz des Balkankrieges „Romeo und Julia“ zu inszenieren. Doch sind hierbei die Meinungen zu Shakespaeres Klassiker ebenso verschieden wie die Charaktere der einzelnen Schauspieler. So entspannt sich ein Konflikt zwischen denen, die Theater als eine Möglichkeit verstehen, der grausamen Realität für einen Abend zu entfliehen und jenen, die den Tatsachen ins Auge sehen wollen, die ihre Erfahrungen mit dem Krieg in den Proben verarbeiten möchten.

Mögen auch die Konflikte der Außenwelt die unterschiedlichsten Beziehungen gefährden und die Selbstverwirklichung so manch eines Mitwirkenden die Proben erschweren, so vereint sie am Ende doch alle der Wunsch, die Kunst als Mittel gegen den Krieg einzusetzen – sie geben ihr Stück nicht auf.

Schlussendlich stellt sich jedoch die Frage: Reicht die allgemeine Sehnsucht nach Frieden aus, um die Gruppe zusammen zu halten und das Stück auf die Bühne zu bringen?