Mittelstufe

In dem Übergang von der Kindheit zum Jugendalter durchlaufen die Schüler verschiedene Entwicklungsschritte. Sie hinterfragen die Welt der Erwachsenen, zu der auch die ihnen bisher meist fremde Arbeitswelt gehört.

In diesen Lebensjahren stellen die Schüler aber auch an sich viele Fragen, wie z.b. "Wer bin ich, wo liegen meine Fähigkeiten, was kann ich, wie stehe ich zu den anderen Schülern ?" Sehr wach werden alle sozialen Interaktionen beobachtet und gewertet.

Diese Zeit der starken emotionalen Reifung erschwert den Schülern manchmal die Konzentration auf ein intellektuelles Arbeiten; oft genieren sie sich auch ihre Meinungen und Empfindungen, z.B. in Form von Aufsätzen, Preis zu geben.

Jede Kritik von außen bringt das mühsam gehaltene emotionale Gleichgewicht ins Wanken.

Hier setzt die Waldorfpädagogik mit einem verstärkten künstlerisch-praktischen Fächerangebot ein. Beginnend mit dem künstlerischen Gestalten bis hin zur handwerklichen Genauigkeit. Der Schüler erfährt die Korrektur durch den Werkstoff, er kann das Ergebnis an der Funktionalität und Haltbarkeit messen. Dies ermöglicht ihm, seine eigene Arbeit selbst zu bewerten.

In der Emil Molt Schule legen wir auf diese, über den normalen Unterricht hinausgehende Aktivitäten besonderen Wert und bieten in besonders dafür ausgebauten, hellen Werkstätten folgende Fächer an:

  • Schneidern (7.+ 8.Klasse)
  • Plastizieren in Ton (5., 7. und 8.Klasse)
  • Aufbaukeramik (8.Klasse)
  • Schnitzen (5. – 7.Klasse)
  • Gartenbau (6., 7.und 8.Klasse)
  • Tischlern mit technischem Zeichnen (8. und 9.Klasse)
  • Metalltreiben (8. und 9.Klasse)
  • Technologie mit praktischen Übungen (9. – 12.Klasse)

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