Stolpersteine: Die fünf Jungen vom Haus Kinderschutz | 22.03.2017

stolpersteine
Im Nationalsozialismus wurden Kinder- und Jugendheime zu Orten der – gnadenlosen – rassistischen Auslese und Ausmerze. Im Frühjahr 1944 wurden fünf Kinder mit einem jüdischen Elternteil aus dem Haus Kinderschutz in die hessische Landesheil- und Erziehungsanstalt Hadamar gebracht und dort ermordet. Die Kinder hießen Peter  Widetzky, Rudolf Langen, Klaus Friedländer, Gerhard Kopper und Horst Spieler. Die Hintergründe dieser Tat und das Schicksal der „fünf Jungen vom Haus Kinderschutz“ wird im Vortrag nachgezeichnet.
Im Anschluss an die Veranstaltung findet die Verlegung der Stolpersteine zur Erinnerung an die ermordeten Jungen vor dem ehemaligen Haus Kinderschutz (Claszeile 57) statt.
 Stolpersteine
Mittwoch, 29. März 2017, 10 Uhr
Emil-Molt-Schule
Claszeile 60, 14165 Berlin
Eingang Adolfstraße 17-19
Eintritt frei
Veranstalter: Kulturamt Steglitz-Zehlendorf,
Emil-Molt-Schule, Heimatverein Zehlendorf e.V.,
Evangelischer Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf