Die Emil Molt Schule gGmbH
Die Emil Molt Schule gGmbH hat zwei Gesellschafter. Den Förderverein „Kreis der Freunde und Förderer der Emil Molt Schule e.V.“ (KdFF), der die Immobilien verwaltet und den „Emil Molt Schule e.V.“, in dem alle Eltern und Kollegiumsmitglieder automaisch Mitglied sind.
Der KdFF realisiert momentan auch das Projekt Neubau eine Schulgebäudes auf dem Grundstück direkt neben dem Schulhof.
Selbstverwaltung als Organisationsform
Wie in Waldorfschule üblich wird im Gegensatz zu einer direktoralen Organisationsform an der Emil Molt Schule eine kollegiale Form der Selbstverwaltung gelebt. Um zeitgemäß und zukunftsfähig zu sein, wird diese Stuktur ständig weiter entwickelt, sodass die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten klar definiert sind.
Wöchentliche Pädagogischen Konferenzen (PK) dienen der Beratung, Willensbildung und Entscheidungsfindung des Schul- und Hortkollegiums. Die PK fasst Beschlüsse zu pädagogischen Grundsatzfragen (sofern kein anderes Gremium zuständig ist).
Schul- und Hortkollegium wählen aus Ihrer Mitte jeweils drei Mitglieder in die beiden
Schulführungsgremien, die eng zusammenarbeiten:
Schulentwicklung und Organisation (SEO) – verantwortlich für Pädagogik und Unterrichtsqualität, Schulorganisation, Entwicklungsprozesse
Personalentwicklung (PE) – verantwortlich für Personalfragen, Ein- und Ausstellungen
Größere Schulentwicklungsprozesse werden mit einem klar umrissenen Arbeitsauftrag in Delegationen bearbeitet und nach Beratung mit dem Kollegium bzw. der Schulgemeinschaft entschieden. Zur Zeit arbeiten:
>> Delegation Medienkonzept
>> Delegation Schulfeste
Schulplenum – das Eltern-Schüler-Lehrer-Forum

Das Schulplenum ist das Forum, in dem sich gewählte Delegierte der Eltern aller Klassen, des Pädagogischen Kollegiums, des Vorstands und der
Oberstufenschüler sowie Gäste regelmäßig treffen, um klassenübergreifende Themen bzgl. Pädagogik, Schulorganisation und Schulentwicklung zu besprechen.
Elternbeteiligung
Eltern haben die Möglichkeit und sind aufgefordert, sich als Persönlichkeit und mit ihren Kompetenzen in das Schulleben einzubringen. Schüler:innen, Eltern und Kollegium gestalten GEMEINSAM den Lern- und Lebensort Schule .
Eltern können sich neben der Teilnahme am Schulplenum einbringen z.B. :
als Vorstandsmitglied der Trägervereine
als Mitarbeitende in den Delegationen
als Organisierende im Schulplenum
im Vertrauenskreis der Schule (Mediation bei persönlichen Konflikten)
im Martinsmarktkreis (Organisation des jährlichen Martinsmarktes)
im Finanzkreis (Beratung der Geschäftsführung, Elterngespräche bzgl. Schulgeld)
in der Postillenredaktion (Schulzeitung)
im Schultrödel
in der Schulbibliothek
als Delegierte der Schule in der Landesarbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen
als Unterstützung im Schulzirkus Molto Vitale (Auftritte, Tournee)
als Elternvertreter:in der Klasse
Schulsozialarbeit
Die Schulsozialarbeit an der Emil Molt Schule ist für alle in der Schulgemeinschaft zugänglich. Schüler*innen, Lehrkräfte und Eltern können sich an die Schulsozialarbeit wenden, wenn es Gesprächs – oder Unterstützungsbedarf gibt. Schulsozialarbeit versteht sich als vermittelnde Hilfe oder als Entlastung in herausfordernden Situationen. Ein besonderes Augenmerk liegt bei uns in der Begleitung und dem Schutz der Kinder und Jugendlichen an unserer Schule.
Diversity- und Gleichstellung
Unsere Schule befindet sich im laufenden Prozess, um verschiedene Aspekte von Diversität, sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und Gleichstellung im Schulleben, in der Unterrichtsgestaltung und bei der Verwendung von Unterrichtsmaterialien zu diskutieren.
Zuständige Ansprechpartnerin ist Julia Romas in Ihrer Funktion als Diversity- und Gleichstellungsbeauftragte.
mehr zur Arbeit der Diversity- und Gleichstellungsbeauftragten lesen …
Aufgabenfelder:
- Beratung und Unterstützung für Schüler*innen mit Fragen bezüglich sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität, sowie Beratung von Eltern und Lehrkräften
- Bereitstellung von Informationen zur gendersensiblen und geschlechtergerechten Pädagogik
- Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien (z.B. für Biologie, Englisch, Politik)
- Herstellung von Kontakten zu Vereinen, Institutionen und Ansprechpartner*innen
- Unterstützung von trans*, inter* und nicht-binären Schüler/-innen durch Bereitstellung von
Handlungsempfehlungen und Materialien für die Schule
- Weitergabe von Grundlagenwissen zur Lebenssituation von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queeren Menschen
- Bildung von Netzwerken in der Schule, wie z.B. Vielfalt-Gruppen, Kooperationen mit Eltern usw., sowie Organisation von Fortbildungen für die Schulgemeinschaft
- Unterstützung der diskriminierungskritischen Schulentwicklung durch Analyse, Prävention und
Intervention, sowie Engagement für Genderrechte und Rechte sowie Gleichbehandlung von LGBTQ+ Personen an der Schule
- Krisenintervention bei Mobbing oder Diskriminierung
Die Position der Diversity- und Gleichstellungsbeauftragten beinhaltet keine psychologische Beratung oder
Behandlung, sondern fungiert lediglich als Anlaufstelle. Die Aufgabenfelder werden in Absprache mit der Sozialarbeiterin Farina Vonscheidt bearbeitet. Eine Anlaufstelle für Fragen bezüglich Rassismus befindet sich derzeit in der Vorbereitungsphase.