Organisation

Vereine als Träger und Rechtsform der Schule

Der Schulverein „Emil Molt Schule e.V.“ (EMS e.V.) ist der Trägerverein der Emil Molt Schule. Alle Eltern und Mitarbeitenden sind Vereinsmitglied.

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Der Verein fördert und unterstützt gemäß Satzung die Bildung und Erziehung auf der Grundlage der Pädagogik Rudolf Steiners. Der Vereinszweck wird durch die Unterhaltung und den Betrieb der Emil Molt Schule verwirklicht.

Der Vorstand, in dem Eltern und Mitglieder des Lehrerkollegiums paritätisch vertreten sind, verantwortet die Geschäfte, die operativ durch die an die Geschäftsführung delegieren.

Mindestens einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Die Mitgliederversammlung nimmt u.a. den aktuellen Schulbericht und Geschäfts-/Wirtschaftsbericht entgegen, erörtert die Haushaltsplanung und den Prüfungsbericht, bestellt und entlastet den Vorstand.

Der Förderverein „Kreis der Freunde und Förderer der Emil Molt Schule e.V.“ (KdFF) verwaltet die Immobilien. Er ist Träger des Emil Molt Kindergartens und Förderer des Zirkus „Molto Vitale“. Der KdFF realisiert momentan auch das Projekt Neubau eine Schulgebäudes auf dem Grundstück direkt neben dem Schulhof.

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Der Förderverein fühlt sich besonders der Emil Molt Schule und der Unterstützung der Waldorfpädagogik verpflichtet. Dem Förderverein obliegt es, Mittel für die Errichtung, Unterhaltung und Sanierung von Gebäuden für den Schul- und Kindertagesstättenbetrieb einzuholen. Er ist Träger des Emil Molt Kindergartens und Förderer des Zirkus „Molto Vitale“.

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Selbstverwaltung als Organisationsform

Wie in Waldorfschule üblich wird im Gegensatz zu einer direktoralen Organisationsform an der Emil Molt Schule eine kollegiale Form der Selbstverwaltung gelebt. Um zeitgemäß und zukunftsfähig zu sein, wird diese Stuktur ständig weiter entwickelt, sodass die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten klar definiert sind.

Wöchentliche Pädagogischen Konferenzen (PK) dienen der Beratung, Willensbildung und Entscheidungsfindung des Schul- und Hortkollegiums. Die PK fasst Beschlüsse zu pädagogischen Grundsatzfragen (sofern kein anderes Gremium zuständig ist).

Schul- und Hortkollegium wählen aus Ihrer Mitte jeweils drei Mitglieder in die beiden
Schulführungsgremien, die eng zusammenarbeiten:

Schulentwicklung und Organisation (SEO) – verantwortlich für Pädagogik und Unterrichtsqualität, Schulorganisation, Entwicklungsprozesse

Personalentwicklung (PE) – verantwortlich für Personalfragen, Ein- und Ausstellungen

Größere Schulentwicklungsprozesse werden mit einem klar umrissenen Arbeitsauftrag in Delegationen bearbeitet und nach Beratung mit dem Kollegium bzw. der Schulgemeinschaft entschieden. Zur Zeit arbeiten:
>> Delegation Medienkonzept
>> Delegation Schulfeste

Schulplenum – das Eltern-Schüler-Lehrer-Forum

Das Schulplenum ist das Forum, in dem sich gewählte Delegierte der Eltern aller Klassen, des Pädagogischen Kollegiums, des Vorstands und der
Oberstufenschüler sowie Gäste regelmäßig treffen, um klassenübergreifende Themen bzgl. Pädagogik, Schulorganisation und Schulentwicklung zu besprechen.

Elternbeteiligung

Eltern haben die Möglichkeit und sind aufgefordert, sich als Persönlichkeit und mit ihren Kompetenzen in das Schulleben einzubringen. Schüler:innen, Eltern und Kollegium gestalten GEMEINSAM den Lern- und Lebensort Schule .

Eltern können sich neben der Teilnahme am Schulplenum einbringen z.B. :
als Vorstandsmitglied der Trägervereine
als Mitarbeitende in den Delegationen
als Organisierende im Schulplenum
im Vertrauenskreis der Schule (Mediation bei persönlichen Konflikten)
im Martinsmarktkreis (Organisation des jährlichen Martinsmarktes)
im Finanzkreis (Beratung der Geschäftsführung, Elterngespräche bzgl. Schulgeld)
in der Postillenredaktion (Schulzeitung)
im Schultrödel
in der Schulbibliothek
als Delegierte der Schule in der Landesarbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen
als Unterstützung im Schulzirkus Molto Vitale (Auftritte, Tournee)
als Elternvertreter:in der Klasse


Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit an der Emil Molt Schule ist für alle in der Schulgemeinschaft zugänglich. Schüler*innen, Lehrkräfte und Eltern können sich an die Schulsozialarbeit wenden, wenn es Gesprächs – oder Unterstützungsbedarf gibt. Schulsozialarbeit versteht sich als vermittelnde Hilfe oder als Entlastung in herausfordernden Situationen. Ein besonderes Augenmerk liegt bei uns in der Begleitung und dem Schutz der Kinder und Jugendlichen an unserer Schule.

 

Unsere Schule befindet sich im laufenden Prozess, um verschiedene Aspekte von Diversität, sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und Gleichstellung im Schulleben, in der Unterrichtsgestaltung und bei der Verwendung von Unterrichtsmaterialien zu diskutieren.

Zuständige Ansprechpartnerin ist Julia Romas in Ihrer Funktion als Diversity- und Gleichstellungsbeauftragte.

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Aufgabenfelder:

  • Beratung und Unterstützung für Schüler*innen mit Fragen bezüglich sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität, sowie Beratung von Eltern und Lehrkräften
  • Bereitstellung von Informationen zur gendersensiblen und geschlechtergerechten Pädagogik
  • Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien (z.B. für Biologie, Englisch, Politik)
  • Herstellung von Kontakten zu Vereinen, Institutionen und Ansprechpartner*innen
  • Unterstützung von trans*, inter* und nicht-binären Schüler/-innen durch Bereitstellung von

Handlungsempfehlungen und Materialien für die Schule

  • Weitergabe von Grundlagenwissen zur Lebenssituation von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*, inter* und queeren Menschen
  • Bildung von Netzwerken in der Schule, wie z.B. Vielfalt-Gruppen, Kooperationen mit Eltern usw., sowie Organisation von Fortbildungen für die Schulgemeinschaft
  • Unterstützung der diskriminierungskritischen Schulentwicklung durch Analyse, Prävention und

Intervention, sowie Engagement für Genderrechte und Rechte sowie Gleichbehandlung von LGBTQ+ Personen an der Schule

  • Krisenintervention bei Mobbing oder Diskriminierung

Die Position der Diversity- und Gleichstellungsbeauftragten beinhaltet keine psychologische Beratung oder

Behandlung, sondern fungiert lediglich als Anlaufstelle. Die Aufgabenfelder werden in Absprache mit der Sozialarbeiterin Farina Vonscheidt bearbeitet. Eine Anlaufstelle für Fragen bezüglich Rassismus befindet sich derzeit in der Vorbereitungsphase.